Drucken

APOSTILLE | BEGLAUBIGUNG UND ÜBERSETZUNG

Uruguay ist dem 1961 in Den Haag unterzeichneten Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation beigetreten. 

Seit dem 14. Oktober 2012 hat die Apostille Gültigkeit für Uruguay.

Die Apostille bestätigt die Echtheit einer in Deutschland ausgestellten öffentlichen Urkunde (z.B. eines polizeilichen Führungszeugnisses oder einer Geburtsurkunde) für ihre Verwendung in Uruguay.

Zur Ausstellung der Apostille sind in Deutschland verschiedene Behörden bestimmt worden:

  • Für alle von einem Gericht oder einer Behörde des Bundes aufgenommenen öffentlichen Urkunden (z.B. für ein polizeiliches Führungszeugnis): das Bundesverwaltungsamt. Ausnahme: Für alle vom Deutschen Patentamt oder vom Bundespatengericht aufgenommenen öffentlichen Urkunden ist der Präsident des Deutschen Patentamts zuständig.
  • Urkunden der Landesbehörden (z.B. Geburts- oder Heiratsurkunden): In den Bundesländern sind die Zuständigkeiten nicht einheitlich geregelt. Daher wird empfohlen, sich in jedem konkreten Fall bei der die öffentliche Urkunde ausstellenden Behörde (z. B. dem Standesamt) danach zu erkundigen, welche Behörde für die Ausstellung der Apostille zuständig ist.

Wenn die Apostille auf der Urkunde angebracht wurde, ist ein Tätigwerden des uruguayischen Konsulats in Deutschland nicht mehr erforderlich.

Bei der Legalisation wird die Echtheit von in Deutschland ausgestellten Urkunden, die sich auf den Handelsverkehr oder auf Zollverfahren beziehen, von den Konsulaten Uruguays in Deutschland zwecks ihrer Verwendung in Uruguay bestätigt.