VERABSCHIEDUNG DES BOTSCHAFTERS VON URUGUAY IN DEUTSCHLAND

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Botschafterin Sabine Sparwasser, Leiterin der Politischen Abteilung 3 (Afrika, Asien, Lateinamerika, Nah- und Mittelost) des Auswärtigen Amtes, lud im Namen von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zu einem Abschiedsessen für den Leiter der diplomatischen Mission Uruguays, in dem sie hervorhob, dass man heute von Uruguay spreche, und in dem sie viele lobende Worte zu alldem äußerte, was seit 2012 zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Uruguay und Deutschland erreicht worden ist.

Sie erwähnte die großen Meilensteine, angefangen von der kürzlich stattgefundenen Reise des uruguayischen Staatspräsidenten Vázquez, der Uruguay-Reise von Bundespräsident Gauck und dem Besuch des Außenministers Rodolfo Nin Novoa bis hin zu den acht uruguayischen Ministern, die in dieser Zeit Deutschland besucht haben und zu den Impulsen, die die schon bestehende enge Verbindung in dieser Zeit erhalten hat. Botschafterin Sparwasser unterstrich mehrere Bereiche und dankte „einem Botschafter, der nicht nur beispielgebend für Lateinamerika gewesen ist, sondern der auch über eine tiefe Kenntnis Deutschlands verfügt und uns so sehen kann wie wenige andere, da er von 1989 bis 1994 und von 2012 bis jetzt unter uns gelebt hat.“

Sie erinnerte daran, dass die bilaterale Agenda inhaltlich reicher geworden ist; dies beweise, dass man sich einem Land gegenüber sehe, dessen bedeutendes Potential keineswegs proportional zu seiner territorialen Ausdehnung sei, sondern das sich in einen zuverlässigen Partner verwandelt habe, der für Deutschland, das voller Erwartung auf Lateinamerika blicke, beispielhaft sei.

Am Mittagessen nahmen unter anderem teil: Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dr. Philipp Murmann, Mitglied im CDU/CSU-Fraktionsvorstand, Stephan Contius, verantwortlich im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für die Zusammenarbeit unter anderem mit Lateinamerika, Botschafter Dieter Lamlé, Regionalbeauftragter für Lateinamerika und die Karibik im Auswärtigen Amt, Dr. Mark Heinzel, Leiter des Referats Nord- und Lateinamerika des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie die Botschafter von Brasilien, Chile und Paraguay in Deutschland.

Der Botschafter dankte für die ehrenvolle Einladung und sprach von der Bedeutung Deutschlands im gegenwärtigen geopolitischen Kontext sowie über seine wichtige Rolle in der internationalen Gemeinschaft. Er bezog sich auf die Impulse für eine nachhaltige Entwicklung, die Rolle der erneuerbaren Energien, sowie auf Flüchtlingsfragen, den Freihandel und verschiedene andere Aspekte, die dem Dialog zwischen beiden Ländern Dynamik verleihen.