TATITA MÁRQUEZ IN BERLIN

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Am 9. Juni gab der uruguayische Perkussionist Daniel „Tatita“ Márquez ein Konzert im Berliner Kaffeehaus Mila. Sein auf der Verschmelzung verschiedener Elemente beruhender Stil und die Nutzung innovativer Techniken unter Verwendung von Robotern zeichnen seine musikalischen Arbeiten aus und fanden positive Aufnahme beim Publikum, unter dem sich viele Berliner und einige Landsleute von Márquez befanden.

Er wurde begleitet vom uruguayischen Pianisten Pablo Portela, dem deutschen Pianisten Daniel Stavinsky und dem brasilianischen Bassisten Pedro Trigo Santana.

Viele Zuhörer hatten sich im Saal eingefunden, ließen sich mitreißen und spendeten reichlich Beifall. Wenngleich dieses Genre in Deutschland noch nicht sehr verbreitet ist, war Márquez – der auch selbst Verfasser verschiedener Musikstücke ist – bereit, am Sonntag, dem 11. Juni, einen Workshop anzubieten für alle jene, die an einer Einführung in die Perkussion interessiert waren.

Der Botschafter und andere Botschaftsangehörige waren bei der Vorstellung anwesend. Es laufen die Vorbereitungen dafür, dass Márquez im September nach Berlin zurückkehren kann, um so das künstlerische Projekt weiterzuverfolgen, das ihn nach Deutschland und weiter nach Israel und China geführt hat.

Bekanntlich hat Tatita Márquez an wichtigen Projekten der uruguayischen Kulturbehörde sowie am „Kultur-Bus“ durch Brasilien teilgenommen und an der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mitgearbeitet.

Der Candombe ist von der Unesco im Jahr 2009 zusammen mit dem Tango zum Immateriellen Kulturerbe erklärt worden,  Besondere Hervorhebung verdient der Beitrag von Márquez dazu, dass der Candombe einem größeren Publikum bekanntgemacht wird.