NACHT DER KONSULATE 2017

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Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm das Generalkonsulat auch dieses Mal am 16. Mai wieder an der Initiative „Die lange Nacht der Konsulate“ teil, die unter der Schirmherrschaft des Hamburger Senats im Rahmen der „Europawoche“ veranstaltet wurde.

Gemäß der mittlerweile entstandenen Tradition öffnen die Konsulate zu diesem Anlass ihre Türen von 18 bis 22 Uhr, damit die Hamburgerinnen und Hamburger die für diesen Abend vorbereiteten Präsentationen und Spezialitäten der verschiedenen Länder kennenlernen können.

In diesem Jahr hatte das Generalkonsulat ein Programm über die Welterbestätten und Kulturgüter in unserem Land ausgearbeitet. Dazu gehörten:

Die Altstadt von Colonia del Sacramento, die Industrielandschaft von Fray Bentos, der Tango (einschließlich des berühmten Stücks „La Cumparsita“) und der Geopark „Grutas del Palacio“.

Dabei wurde das Generalkonsulat von Frau Kirsten Manz (Deutsche UNESCO–Nationalkommission) unterstützt, die eine Präsentation über das gesamte Spektrum der im Begriff des Welterbes enthaltenen Themen und Gebieten hielt. Außerdem war – in Vertretung des Hamburger Senats – Herr Matthias Kock gekommen, der Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, zu dem der Oberbürgermeister von Montevideo während seines Besuchs in Hamburg im Oktober 2015 Kontakte unterhalten hatte.

Zu erwähnen ist noch, dass in der Präsentation von Frau Manz auch das Programm Memory of the World angesprochen wurde, das beispielsweise auch das Thema der Genossenschaften umfasst. Frau Manz wies darauf hin, dass die Unesco Deutschland wegen seiner Vorreiterrolle bei der Entwicklung dieser besonderen Form gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Organisation anerkannt hat. Beim anschließenden Gedankenaustausch bezog sich Staatsrat Kock auf ein kürzlich stattgefundenes Treffen des lateinamerikanischen Genossenschaftswesens, bei dem er auch uruguayische Vertreter getroffen hatte, mit denen er über Genossenschaftsfragen, insbesondere über das Modell der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Uruguay, hatte sprechen können.

Es wurden belegte Brote und hausgemachte uruguayische Marmeladen (Caseras de India Muerta) sowie Weine gereicht.