DEUTSCHE BUNDESRATSPRÄSIDENTIN BESUCHT URUGUAY

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Bundesratspräsidentin Malu Dreyer unterstrich bei ihrem Uruguaybesuch den ausgezeichneten Zustand der beiderseitigen Beziehungen und hob insbesondere hervor, dass die Dynamik, die die neuen Themen der bilateralen Agenda verliehen haben, bereits zu großen Erwartungen berechtige. Sie betonte die Zusammenarbeit und die Impulse, die von beiden Nationen für ein Abkommen zwischen dem Mercosur und der Europäische Union ausgehen. Dies vervollständige den weiten Horizont, der sich auf eine Partnerschaft im Bereich der Schul- und Universitätsbildung stützen könne.

Nach seinem Gespräch mit Dreyer hob Vizepräsident Sendic hervor, dass noch weitere Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit existierten, da Deutschland eine hervorgehobene Rolle innerhalb der Europäischen Union spiele und mit Uruguay seit bereits 161 Jahren Beziehungen unterhalte, die sich immer noch weiter ausbauen ließen.

Sendic erinnerte daran, dass eine bedeutende Anzahl deutscher Unternehmen in verschiedenen Bereichen der uruguayischen Wirtschaft tätig sind, unter anderem im Pharmazie- und Energiesektor. Er nannte dabei als Beispiele die Firmen, die Windkraftprojekte entwickelt haben sowie andere, die Autositze mit uruguayischen Lederbezügen herstellen.

„Die Präsidentin des deutschen Bundesrats hat ausgeführt, Uruguay sei ein wichtiges Zielland für ausländische Investitionen geworden, weil es grundlegende Unterscheidungsmerkmale zu seiner Region aufweise, nämlich politische Stabilität, eine gefestigte Demokratie und Zuverlässigkeit in der Erfüllung übernommener Verpflichtungen“.

„Auch wenn Uruguay ein kleiner Markt ist (ein Umstand, der seinerseits aber auch nicht zu einer Art Selbstausschließung und damit zu einem Nachteil führen darf), ist die Tatsache, dass wir uns in einigen Aspekten von einer Region mit sehr komplizierten Bedingungen unterscheiden, für uns von großer Bedeutung“, betonte der Vizepräsident und äußerte, Uruguay sei zu einem „Eingangstor“ nach Lateinamerika geworden.