URUGUAY - ABEND IM GRAND ELYSÉE HAMBURG

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Zum vierten Mal in Folge fand am 19. März der 2014 zum ersten Mal veranstaltete und seither bereits zur Tradition gewordene „Uruguayische Abend“ im Hotel Grand Elysée statt. Dabei handelt es sich um eine Werbeaktion für uruguayisches Fleisch, die im Rahmen der alljährlich in Hamburg ausgerichteten Leitmesse für Gastronomie „INTERNORGA“ von der Block-Gruppe (Block Foods, Block House Restaurants) organisiert wird.

Seit seiner Einführung ist der Uruguayische Abend vom Generalkonsulat in Hamburg und der Botschaft in Berlin unterstützt worden.

Bemerkenswerterweise handelt es sich hierbei um die einzige Veranstaltung der Block-Gruppe zu Ehren eines bestimmten Landes. Zwar gibt es außerdem die Aktionswochen für einzelne Länder, aber dabei können auch andere Staaten wie zum Beispiel Irland oder Neuseeland im Mittelpunkt stehen.

Der Tradition entsprechend war es auch diesmal Ziel der Veranstaltung, die Kunden und Zulieferer des Unternehmens Block zu einem Buffet-Abendessen mit Fleisch und Weinen aus Uruguay einzuladen und dabei das Land und seine Fleischwirtschaft vorzustellen.

Aufgrund der privilegierten Partnerschaft zwischen der Block-Gruppe und dem uruguayischen Fleischinstitut INAC befanden sich in diesem Jahr auch der Präsident dieses Instituts, Ing. Federico Stanham, und der bekannte uruguayische Chefkoch Álvaro Verderosa unter den Gästen. Letzterer ergriff gern die Gelegenheit, zusammen mit den deutschen „Chefs“, die vor kurzem an einer Reise nach Uruguay teilgenommen hatten, Fleisch auf dem eigens zu diesem Zweck auf der Terrasse des Hotels Grand Elysée aufgebauten Grill zuzubereiten.

Am Uruguayischen Abend des Jahres 2017 – zu dem über 300 Gäste kamen – waren deutsche Spitzenköche und Journalisten zugegen, die mit Vertretern von Block House Foods nach Uruguay gereist waren, um Produktionsmethoden, Viehhaltung und die Verfahren einer industriellen Fleischherstellung aus eigener Anschauung kennenzulernen.

Es wurden Bilder und Filme von der Reise gezeigt und die Köche sowie die Journalisten gaben ihre Eindrücke wieder. Dabei wurde deutlich, dass sie über die Chance, diese Reise zu unternehmen, hochzufrieden waren; in ihren Beschreibungen kam eine sehr positive Bewertung alles dessen zum Ausdruck, was sie während des Besuchs erlebt und gesehen hatten. Allerdings waren sie auch verblüfft darüber, wie oft man bei uns Rindfleisch isst und wie groß die Portionen sind.

Bei seiner Begrüßung der Gäste erwähnte Herr Eugen Block, Mehrheitsgesellschafter der Block-Gruppe, dass die Beziehungen zu Uruguay schon seit über 30 Jahren bestehen. Damals wurde beschlossen, dass man sich einen Zugang zum Fleischmarkt Südamerikas, insbesondere dem von Argentinien und Uruguay, erschließen wolle. Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten, die später in der Handelsbeziehung zu Argentinien auftraten, ging man dazu über, stärker auf Uruguay zu setzen. Die Zuverlässigkeit, die Einhaltung von Regeln und die Sicherheit, die unser Land bietet, spielten eine entscheidende Rolle für die herausgehobene Stellung Uruguays in den Geschäftsbeziehungen der Block-Gruppe.

Die Küchenchefs und Journalisten unterstrichen die ausgezeichneten Bedingungen, die sie bei der Tierhaltung in unserem Land (Wohlergehen der Tiere von der Geburt bis zur Schlachtung, natürliche Ernährung) sowie hinsichtlich der strengen Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien beim Umgang mit den Produkten feststellen konnten. Außerdem fällten sie ein sehr positives Urteil über die Bereitschaft der uruguayischen Chefs und Gastronomen, Zubereitungsmethoden zu erlernen und anzuwenden, mit denen die natürlichen Eigenschaften des Fleischs besonders gut zur Geltung gebracht werden können.

Zu der in Europa festzustellende Tendenz, sich gegen den Verzehr von Fleisch zu wenden, wurde der Gedanke geäußert, diese stehe vor allem mit der Vorstellung des Leidens und Eingesperrtseins der Tiere in Verbindung, was sich negativ auf die Qualität und die Lebensmittelsicherheit der Erzeugnisse auswirke. Man habe aber in Uruguay bestätigt gefunden, dass man ein absolut sicheres, wohlschmeckendes und bis zu seinen Ursprüngen rückverfolgbares Produkt genießen könne. Diese Aussage sendet ohne Zweifel ein klares und nachdrückliches Signal an die deutschen Verbraucher. Es wurde angekündigt, dass mehr deutsche Spitzenköche und Journalisten nach Uruguay reisen werden, um sich vor Ort davon zu überzeugen, wie sich Fleisch von unbestreitbar guter Qualität und Sicherheit herstellen lässt.

Die musikalische Begleitung des Abends wurde – wie immer – von einem uruguayischen Tangopaar übernommen. Sie tanzten auch den Tango La Cumparsita und wiesen darauf hin, dass das Jahr 2017 der 100. Jahrestag der Entstehung dieser berühmten Komposition von Gerardo Mattos Rodríguez ist und dass dieser Anlass mit vielen Feiern begangen wird.