PRESSEFRÜHSTÜCK URUGUAYS AUF DER ITB

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Am heutigen 09. März fand im Rahmen der Teilnahme Uruguays an der ITB ein Arbeitsfrühstück im City Cube der Messe Berlin statt. Zweck der Veranstaltung war es, über die Fortschritte Uruguays bei seiner Strategie zur Steigerung der Besucherzahlen zu informieren und um auf die Erweiterung des uruguayischen Angebots bei touristisch interessanten Orten hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang wurden rund siebzig Personen zum Frühstück eingeladen, darunter Vertreter der Fluglinie Iberia, Fachberater, Journalisten, Mitarbeiter von Reiseagenturen, Unternehmer und Reiseveranstalter.

Der Leiter der diplomatischen Vertretung in Deutschland begann das Treffen mit einer Begrüßung der Anwesenden und erinnerte daran, dass im Jahr 2017 das Jahr der Vereinten Nationen für den nachhaltigen Tourismus begangen wird. Ebenso betonte er die Bedeutung des kürzlich stattgefundenen Deutschlandbesuchs der uruguayischen Staatspräsidenten Tabaré Vázquez und der politischen Kontakte mit Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck, bezog sich auf die Einweihung des uruguayischen Stands auf der Fruit Logistica durch Staatspräsident Vázquez, seine Teilnahme an der Lateinamerika-Konferenz, auf die Punkte, bei denen sich eine Annäherung ergeben hat und auf den einzigartigen Charakter der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Dr. Daniel Deckers, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, beschrieb seine Erfahrungen in Uruguay, einem Land, das nach seinem Urteil ganz besondere Merkmale aufweist und in Deutschland besser bekannt sein sollte.

Anschließend sprach Vizeminister Benjamín  Liberoff vom Tourismusministerium die Zunahme bei der Zahl ausländischer Besucher in Uruguay und der dadurch generierten Deviseneinnahmen im vergangenen Jahr an, wobei deutlich wurde, dass in beiden Hinsichten auch über längere Zeiträume ein stetiges Wachstum zu verzeichnen ist.

Vizeminister Liberoff betonte die Nachhaltigkeit als charakteristisches Merkmal des von unserem Land vertretenen Fremdenverkehrsmodells und die steigende Anzahl europäischer (deutscher, österreichischer und schweizerischer) Touristen.

Er unterstrich die stetig sich verbessernde Infrastruktur, den vor sieben Jahren eingeweihten Flughafen von Montevideo und das Wachstum des Hotelsektors mit neu entstandenen Kapazitäten im ganzen Land. In diesem Zusammenhang sind im Norden des Landes Gebäude wiederhergestellt worden, die zum kulturellen Erbe Uruguays gehören. Liberoff erwähnte die Einrichtung des ersten „Stützpunkts“ zur Förderung der Schifffahrt auf dem gesamten Flusslauf des Rio Uruguay, der ja die Grenze zu Argentinien bildet. Dies geschieht im Rahmen eines Programms mit dem Titel „Fluss der bunten Vögel“, denn dies ist die Bedeutung des Wortes „Uruguay“ in der Sprache der Guaraní-Indianer. Außerdem bezog Herr Liberoff sich auf Fray Bentos und andere Orte, die das wachsende Angebot bereichern.

Ebenso wurde die Bedeutung der neuen Flugverbindungen nach Montevideo hervorgehoben, unter Betonung der Zuverlässigkeit der neuen Fluglinien, die im Verbund mit anderen handeln.

Auch das Markenzeichen „Uruguay Natural“ für das ganze Land fand Erwähnung. Dieser Name ist nicht nur der Natur wegen für das Nation Branding gewählt worden, sondern auch wegen der Lebensqualität, die Uruguay bietet. Denn es ist das erste Land der Welt, das zwei Elemente verwirklicht hat, die eine solch hohe Lebensqualität ausmachen: den „Plan Ceibal“, dank dem alle Kinder in Uruguay seit sechs Jahren über einen Computer verfügen, und die große Lebensmittelsicherheit bei unserem Rindfleisch, denn alle Tiere sind eindeutig identifiziert und jedes einzelne Stück Fleisch lässt sich von der Theke im Supermarkt – ob in Deutschland oder in 160 anderen Ländern der Welt – bis zur Weide zurückverfolgen.

Am Stand Uruguay wurde für die Feierlichkeiten anlässlich des hundertsten Jahrestages der Entstehung des berühmtesten aller Tangos, der „Cumparsita“ geworben. Dazu tanzte unter großem Applaus ein in Berlin wohnendes Paar und erhielt dafür sehr viel Applaus.