MINISTER UNTERZEICHNEN VEREINBARUNGEN

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10 neue gemeinsame Erklärungen prägen von nun an die Beziehungen zu Deutschland.

Parallel zu den Aktivitäten des Staatspräsidenten unterzeichnete jeder der ihn begleitenden Minister zusätzlich noch eine oder mehrere gemeinsame Erklärungen mit der deutschen Seite. Hier die Einzelheiten:

1.- Außenminister Rodolfo Nin Novoa schloss mit Staatssekretär Michael Roth vom Auswärtigen Amt eine Vereinbarung mit dem Titel Working Holidays ab. Sie erleichtert den Aufenthalt von jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die sich spezialisieren und einer Arbeit nachgehen möchten. Bis zu einem Jahr können diese Personen nun im jeweils anderen Land bleiben.

2.- Wirtschafts- und Finanzminister Danilo Astori unterzeichnete ein Memorandum, das die Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Entwicklungsgesellschaft Uruguays (ANDE) und dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. regelt. Es handelt sich hierbei um ein neues Tätigkeitsfeld zur Förderung von Kontakten zwischen jungen Unternehmern. Damit werden zusätzliche Möglichkeiten für die Zusammenarbeit auf einem innovativen, dynamischen und mit großen Erwartungen verknüpften Gebiet eröffnet. Die Unterschrift wurde im Rahmen der Lateinamerika-Konferenz des DIHK geleistet.

3.- Der Minister für Landwirtschaft und Fischfang, Agraringenieur Tabaré Aguerre, unterzeichnete ein Addendum zu der Gemeinsamen Erklärung vom 18. Januar 2015, mit dem die Bioökonomie zusätzlich in die Agenda beider Länder aufgenommen wurde. Auf deutscher Seite unterschrieb dieses Addendum der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt. Durch dieses neue Arbeitsgebiet werden die schon seit 2013 existierenden Vereinbarungen auf dem entscheidenden Gebiet von Landwirtschaft und Ernährung ausgeweitet. Zusätzlich wurden zwei spezifische Arbeitsvereinbarungen zwischen dem uruguayischen Agrarforschungsinstitut INIA und dem Julius-Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, geschlossen. Dabei geht es um das Genom und die Möglichkeit, neue Produkte auf natürlichem Wege zu schaffen, ohne Chemikalien oder Substanzen einzusetzen, durch die das Leben von Pflanzen und Tieren verändert würde.

Das zweite Dokument bezieht sich auf Bodengesundheit. Für die uruguayische Seite unterschrieb diese Vereinbarungen der Präsident des INIA, Agraringenieur Álvaro Roel, und für die deutsche Seite Prof. Georg Backhaus, der Präsident des Julius-Kühn-Instituts.

4.- Die Ministerin für Industrie, Energie und Bergbau, Ing. Carolina Cosse, unterzeichnete ein Memorandum of Understanding zur Industrie 4.0. Für die deutsche Seite leistete die Unterschrift Prof. Eckart Uhlmann, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK). Ein weiteres Memorandum betraf erneuerbare Energien und ein drittes die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Hierbei handelt es sich um ein der Zukunft zugewandtes Feld mit unabsehbaren Perspektiven. Damit ist eine Verbindung zur Fraunhofer-Gesellschaft, einer der weltweit bedeutendsten Forschungseinrichtungen, hergestellt.

5.- Der Minister für Transport und öffentliche Bauten, Víctor Rossi, unterzeichnete eine Gemeinsame Erklärung im Bereich des Verkehrswesens zwischen seinem Ministerium und dem deutschen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Für die deutsche Seite unterschrieb Staatssekretär Rainer Bomba diese Erklärung.

6.- Umweltministerin de León unterzeichnete eine Gemeinsame Erklärung im Bereich Umwelt, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Für die deutsche Seite unterschrieb Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dieses Dokument.

Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von zehn Erklärungen. Mit ihnen erhält die Beziehung zu Deutschland eine neue Dimension, die auf eine nachhaltige Entwicklung unseres Landes in verschiedenen Bereichen abzielt.