BUNDESPRÄSIDENT GAUCK REIST NACH URUGUAY

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Vom 14. bis zum 16. Juli wird Bundespräsident Joachim Gauck Uruguay einen Staatsbesuch abstatten. Er holt damit eine Reise nach, die er im März vergangenen Jahres aufgrund des tragischen Germanwings-Unglücks in den französischen Alpen nicht vornehmen konnte.

Er wird mehrere Gespräche mit dem uruguayischen Staatspräsidenten Dr. Tabaré Vázquez führen. Der ihn und seine Lebenspartnerin Daniela Schadt begleitenden Delegation gehören Vertreter der Bundesregierung sowie Gäste aus den Bereichen der Kultur, der Forschung und großer Institutionen an, die mit Lateinamerika zusammenarbeiten.

Bundespräsident Gauck wird auch an verschiedenen Feiern zum 160. Jahrestag der Aufnahme von Beziehungen zwischen Deutschland und Uruguay und zum 100. Jahrestag der Gründung der Deutsch-Uruguayischen Handelskammer teilnehmen. Er besucht in Uruguay die Stadt- und Bezirksverwaltung von Montevideo, wo man ihm die Schlüssel der Stadt aushändigen wird, sowie Parlament und Oberstes Gericht des Landes.

Die Reise bietet dazu Gelegenheit, deutlich zu machen, dass die Beziehungen beider Länder sich in einem ausgezeichneten Zustand befinden, was sich auch in dem Besuch äußert, den der Präsident der Republik, Dr. Tabaré Vázquez, Deutschland im Februar nächsten Jahres abstatten wird.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Uruguays in der Europäischen Union, und gegenwärtig sind mehrere Initiativen im Gang mit dem Ziel, das in der Verbindung beider Länder liegende Potential stärker auszuschöpfen. Der Besuch bietet auch Gelegenheit, der deutschen Bevölkerung in stärkerem Maße nahezubringen, welche Fortschritte unser Land auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung erzielt, und vor allem auch um Erfolge bekannt zu machen, die in vielerlei Hinsicht sehr gut mit den von Deutschland im internationalen Kontext vertretenen Werten übereinstimmen.

Herr Bundespräsident Gauck, seien Sie herzlich willkommen!