BUNDESPRÄSIDENT GAUCK BESUCHT URUGUAY IM RAHMEN EINER SÜDAMERIKA-REISE

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"IM SÜDEN DES SÜDENS"          

Bundespräsident Joachim Gauck kommt diese Woche nach Montevideo, wo er mit Staatschef Tabaré Vázquez zusammentrifft und ein Frauenfußballprojekt besucht.

Gauck tritt am heutigen Donnerstag seine zweite Südamerika-Reise an, die ihn nach Peru und Uruguay führen wird. In beiden Ländern wird er von den jeweiligen Staatspräsidenten empfangen und absolviert eine Reihe von Programmpunkten im Zusammenhang mit politischen und wirtschaftlichen Themen.

Erstes Ziel der Reise ist die peruanische Hauptstadt, wo Präsident Ollanta Humala das deutsche Staatsoberhaupt mit militärischen Ehren empfangen wird; anschließend halten beide Staatschefs gemeinsam eine Pressekonferenz ab.

Bei ihrer Unterredung sollen Themen wie die bilaterale Zusammenarbeit sowie der Kampf gegen Armut und Korruption zur Sprache kommen, hieß es im Bundespräsidialamt in Berlin.

Gauck, der als erster Bundespräsident in über 50 Jahren Peru besucht, wird auch in die Region Ayacucho im Süden Perus fliegen, wo er mit Familienangehörigen der Opfer der linken Guerillabewegung Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) zusammentreffen wird. Ein weiterer Flug führt ihn dann anschließend nach Cusco zu einem Besuch der Inka-Ruinen von Machu Picchu.

Das nächste Ziel der Reise ist Montevideo, wo der Bundespräsident ebenfalls mit militärischen Ehren von Staatspräsident Tabaré Vázquez empfangen wird. Beide werden Kränze am Denkmal für José Artigas niederlegen.

Ihre farbige Note erhält die Reise am Donnerstag beim Besuch eines bilateralen Projekts zur Unterstützung des Frauenfußballs, bei dem Bundespräsident Gauck von der früheren deutschen Nationalspielerin Steffi Jones begleitet wird.

Das deutsche Staatsoberhaupt wird am 27. März nach Berlin zurückkehren und damit seine zweite Südamerikareise als Bundespräsident beenden, nachdem ihn seine erste Reise nach Kolumbien und Brasilien geführt hatte.