ERSTAUFFÜHRUNG DES FILMS „DER NEUE MENSCH“ IN BERLIN

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Im Rahmen der Internationalen Filmfestspielen von Berlin (Berlinale) 2015 wurde der Dokumentarfilm „Der neue Mensch“ des uruguayischen Regisseurs Aldo Garay vorgeführt. Diese uruguayisch-chilenische Koproduktion, die gut besucht war und von der Kritik gut aufgenommen wurde, hat die Genderdiskriminierung zum Thema.

Das Werk wurde im Rahmen der Sektion Panorama der Berlinale gezeigt und hat große Chancen, auf einen der vorderen Plätze in der Publikumswahl zu kommen, bei der das Publikum die von ihm besonders geschätzten Filme durch Abstimmung festlegt.

Zur Feier dieses Beitrags zum wichtigsten Filmfestival Deutschlands wurde zu einem Cocktail in der Botschaft von Uruguay geladen, an dem die Leiterin des Instituto de Cinematografía y Audiovisual del Uruguay (ICAU), Frau Adriana González, ihre Mitarbeiter sowie Aldo Garay selbst, die Produzentin Micaela Sole und weitere Regisseure aus Lateinamerika, Kanada, Dänemark, Deutschland und Spanien zusammen mit Veranstaltern der Berlinale und Pressevertreter teilnahmen.

Botschafter Guani betonte während des Cocktails die von der uruguayischen Filmindustrie gemachten Fortschritte, die sich dank der für die Kreativität und gemeinsame Arbeit an der uruguayisch-chilenischen Koproduktion zur Verfügung gestellten Mittel eines besonders sensiblen Themas annehmen konnte, und die dabei einen die Erwartungen noch übertreffenden Erfolg erzielte, denn es ergab sich eine hervorragende Kommunikation mit dem Publikum.

Der Botschafter führte zudem aus, dass der uruguayische Film bedeutende Werke wie „Whisky“ hervorgebracht hat und erinnerte daran, dass er im Jahre 2010 sogar den Silbernen Bären, seine bisher höchste Auszeichnung auf der Berlinale, erhalten hat.

Wie verschiedentlich schon bemerkt worden ist, war der lateinamerikanische Film bei der diesjährigen Berlinale ganz besonders stark vertreten, vor allem durch die Beiträge aus Mexiko, Chile, Bolivien, Brasilien, Ecuador und Argentinien.

Auf der Grundlage einer engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen uruguayischen Stellen, wie dem uruguayischen Institut zur Förderung von Investitionen und Ausfuhr, Uruguay XXI, dem schon genannten ICAU, der Botschaft in Deutschland und dem audiovisuellen Bereich des Landes unternimmt Uruguay wichtige Schritte um seinen Auftritt bei der Berlinale zu verstärken, was sich auch in den kommenden Jahren zeigen wird. Ein vielversprechender Weg könnte in einer Annäherung an Deutschland in Form gemeinsamer Produktionen bestehen. In diesem Sinne wäre die Erzielung eines Abkommens anzustreben, das besondere Bedingungen für Filmaufnahmen in Uruguay gewährte.

Schließlich wäre noch hinzuzufügen, dass bei einem vom Instituto Cervantes, dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin und der Conferencia de Autoridades Cinematográficas de Iberoamérica (CACI) anlässlich der Berlinale 2015 veranstalteten Treffen am 10. Februar eine Weinprobe mit uruguayischen Weinen stattfinden wird.