AUFTRITT DER URUGUAYISCHEN MUSIKER NELSON PINO UND ÁLVARO HAGOPIAN IN BERLIN

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Mit großem Erfolg sind der uruguayische Sänger Nelson Pino und der großartige Pianist und Orchesterdirigent Álvaro Hagopian nach ihrer Ankunft aus Hamburg in Berlin aufgetreten: im Taller de Luis in Kreuzberg, in der Werkstatt der Kulturen und in der Pan Am Lounge.

Das hohe musikalische Niveau der Künstler zusammen mit der klugen Auswahl der vorgetragenen Stücke machten den großen Erfolg der Darbietungen in allen drei Sälen aus, wo ein deutsches, lateinamerikanisches und uruguayisches Publikum den Vorstellungen mit großer emotionaler Anteilnahme folgte und gern auf die Angebote zu Dialog und Interaktion einging, die Nelson Pino während der Konzerte machte.

Bei der Vorstellung in der Pan Am Lounge waren unter anderem zugegen: Marcela Nieto, die Tochter von Leonardo Nieto Jarbón, der in der kolumbianischen Stadt Medellín die Casa Gardeliana gegründet hat, Tilman Kuttenkeuler, der Orchesterdirektor des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB), sowie Vertreter der Kulturszene, des Diplomatischen Corps und andere herausragende Persönlichkeiten wie beispielsweise Natascha Bonnermann und Nina von Maltzahn, die der Veranstaltung Glanz verliehen.

In der Pan Am Lounge wurden außerdem uruguayische Weine und uruguayisches Fleisch gereicht, auch um sich dem Festival des Lichts in Berlin anzuschließen, denn von den Terrassen der Lounge konnte man einige der Lichtprojektionen dieses Festivals beobachten, das einmal im Jahr in der deutschen Hauptstadt stattfindet.

Die nostalgische Note, die Nelson Pino seinem Vortrag gab sowie die von ihm eingestreuten kurzen Anekdoten verbanden sich mit den Erwartungen des Publikums zu einer warmen und intimen Atmosphäre. Und die Qualität des an diesem Abend servierten uruguayischen Fleisches passte perfekt zum beschriebenen Ambiente.

Dieser erste Berlinbesuch von Nelson Pino, dem „Botschafter des uruguayischen Tangos", bot auch Anlass für ein Wiedersehen zwischen Angehörigen der uruguayischen Kolonie in Deutschland und für die Verbreitung unserer Tango-Kultur hier, wo der Tango sehr stark mit Argentinien und nur wenig mit Uruguay in Verbindung gebracht wird.