TREFFEN MIT BUNDESAUSSENMINISTER WESTERWELLE, UNTERZEICHNUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN URUGUAY UND DEUTSCHLAND ÜBER SOZIALE SICHERHEIT

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Anlässlich des offiziellen Berlinbesuchs des uruguayischen Außenministers Dr. Luis Almagro fand im Rahmen eines intensiven Tagesprogramms ein bilaterales Treffen mit dem Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle statt.

Bei diesem Treffen, bei dem Außenminister Almagro sich in Begleitung des Botschafters von Uruguay in Deutschland, Herrn Alberto Guani, des Direktors der Region Europa im uruguayischen Außenministerium, Dr. Pablo Sader, des Sondergesandten für Umweltthemen, Herrn Fernando Lugris, und der I. Sekretärin Dr. Gabriela Civila befand, wurde das deutsch-uruguayische Sozialversicherungsabkommen unterzeichnet, demzufolge es nun möglich sein wird, die von den Bürgern eines Staates im anderen Land gearbeiteten Jahre anzuerkennen.

Bei ihrer anschließenden Pressekonferenz bezogen sich beide Minister an erster Stelle auf den ausgezeichneten Stand der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Staaten und insbesondere auf die Verbesserungen, die ihren Bürgern aus dem soeben unterzeichneten Abkommen erwachsen werden.

Bundesminister Westerwelle brachte im Namen des deutschen Volkes sein Beileid wegen des Todes von Margaret Thatcher zum Ausdruck, die er als eine Politikerin ganz Europas und nicht nur Großbritanniens bezeichnete.

Er sprach auch den innerkoreanischen Konflikt an, und führte aus, dass Nordkorea sich einer Kriegsrhetorik befleißigt, die es beenden müsse, denn Kernwaffentests untergrüben die Stabilität und bedrohten die internationale Sicherheit. Er erwähnte insbesondere die konstruktive Rolle Chinas und sagte, es müsse eine politisch-diplomatische Lösung für dieses Problem gefunden werden. Die internationale Gemeinschaft müsse vereint handeln und sich nicht auf regionale Aktionen beschränken. Es sei die internationale Gemeinschaft, die eine politische Sanktion verhängen könne, aber dies sei nur gemeinsam zu leisten.

Minister Almagro betonte, wie wichtig die Wiederaufnahme der Verhandlungen im biregionalen Dialog MERCOSUR – EU sei und erwähnte die während der Pro-Tempore-Präsidentschaft von Uruguay im MERCOSUR beim Lateinamerika–EU-Gipfel in Santiago de Chile erzielten Fortschritte, wo vereinbart worden war, im zweiten Halbjahr 2013 einen Austausch von Vorschlägen durchzuführen.

Anschließend wandte er sich der technischen Zusammenarbeit zu, die sich seit dem Besuch von Bundesaußenminister Westerwelle in Uruguay im Jahre 2010 und des Deutschlandbesuchs des Staatspräsidenten von Uruguay, José Mujica, im Oktober 2011 entwickelt hat.

In diesem Zusammenhang hob er die wesentlichen Gebiete hervor, auf denen man die genannte Zusammenarbeit weiter fördern möchte, nämlich unter anderem bei Wissenschaft und Technologie, Bergbau und Geologie, Veterinärmedizin und Landwirtschaft sowie bei den erneuerbaren Energien. Dabei verwies er insbesondere auf das Wissenschaftlertreffen, das für Anfang des 2. Halbjahres 2013 geplant sei und das zur Zusammenarbeit zwischen Uruguay und Deutschland beitragen werde. Außerdem erwähnte er die sich ergebenden Möglichkeiten auf dem Gebiet der Stipendien und der Zusammenarbeit mit deutschen Experten.

Außenminister Almagro dankte Deutschland für die Unterstützung im multilateralen Umfeld, insbesondere bei den friedenserhaltenden Missionen und bei den Verhandlungen über Quecksilber, wo diese deutsche Unterstützung sich vor allem auf den Finanzmechanismus bezog.

Und schließlich sprach er dem britischen Volk das Beileid des uruguayischen Volkes wegen des Ablebens von Frau Margaret Thatcher aus.