OFFIZIELLER BESUCH DES URUGUAYISCHEN AUSSENMINISTERS ALMAGRO

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Im Rahmen seines offiziellen Berlinbesuchs hielt Außenminister Dr. Luis Almagro am 8. April 2013 einen Vortrag mit dem Titel „Uruguay, ein Land von entscheidender Bedeutung in einer Wachstumsregion" in der Niederlassung der Deutschen Bank in der Hauptstadt.

Bei diesem Vortrag waren anwesend: Unternehmer und leitende Persönlichkeiten der Deutschen Bank, der Botschafter Uruguays in Deutschland, Herr Alberto Guani, der Direktor der Region Europa im uruguayischen Außenministerium, Dr. Pablo Sader, die Diplomaten und der Militärattaché der Botschaft sowie die Generalkonsulin Uruguays in Hamburg, Frau Elizabeth Bogosián.

In seiner Präsentation betonte der Minister, dass unser Land günstige Bedingungen für ausländische Investitionen bietet und bezeichnete Deutschland als strategischen Partner Uruguays.

Die politische, soziale und wirtschaftliche Stabilität wirkt sich positiv auf das Geschäftsklima aus. Bei den Indikatoren für Lebensqualität und Human Development nimmt Uruguay eine hervorgehobene Stellung in der Welt ein und belegt einen der vordersten Plätze unter den Ländern Lateinamerikas.

Zu einer guten Positionierung unseres Landes tragen ebenfalls bei: seine makroökonomische Solidität bei einer mittleren Wachstumsrate von 5,9 Prozent im Zeitraum 2005 – 2012, das umsichtige Management der Staatsschuld, das Investment Grade, der Anstieg des Bruttosozialprodukts pro Kopf auf 15.000 Dollar im Jahr 2012 und seine positiven Bewertungen hinsichtlich der Einkommensverteilung und Sozialpolitik.

Weitere Beiträge zur Förderung der Investment- und Handelsbeziehungen mit anderen Teilen der Welt leisten: die außergewöhnliche Öffnung im Finanzbereich sowie die Gesetzgebung zugunsten eines freien Transitverkehrs von Waren (Freihäfen und freie Flughäfen).

Zwar hatte die Diversifizierung der Zielmärkte bereits vor einem Jahrzehnt begonnen, aber die gegenwärtige Regierung hat diese Entwicklung noch besonders vorangetrieben.

Außerdem exportiert Uruguay Dienstleistungen, deren Wert sich auf 25 Prozent der gesamten Ausfuhren beläuft.

Minister Almagro hob hervor, dass diese Merkmale unserem Land die Eigenschaft eines Dreh- und Angelpunktes von entscheidender Bedeutung für den Warenverkehr verleihen, der über ein großes Hinterland und eine erstrangige Hafeninfrastruktur verfügt.

Hinzu kommen die Humanressourcen Uruguays: Menschen mit guter Ausbildung und der Fähigkeit, sich schnell auf neue Technologien einstellen zu können, wobei leitendes Personal vergleichsweise niedrige Gehälter bezieht. Alle diese Faktoren sind mit daran beteiligt, ein im Wesentlichen wettbewerbsfähiges Land für jede Geschäftstätigkeit zu schaffen, in dem in- und ausländische Investitionen unterschiedslos gleich behandelt werden und das in transparenter Weise Zugang zu deutlichen steuerlichen Vorteilen bietet.

Der Vertreter der uruguayischen Regierung hob hervor, dass die Handelsbilanz Uruguays seit 2010 Überschüsse aufweist.

Er erwähnte auch Fallstudien zu den Banken Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) und Scotiabank sowie Investitionsvorhaben mit der Möglichkeit öffentlich-privater Partnerschaften, wobei er unterstrich, dass seit 2011 ein rechtlicher Rahmen für derartige öffentlich-private Projekte existiert.

Nach seiner Präsentation beantwortete der Außenminister die Fragen von Anwesenden.

Danach traf er sich zu einem Gespräch mit Führungskräften der Deutschen Bank und anderen Persönlichkeiten, darunter dem früheren Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Dr. Hans Tietmeyer, dem früheren Vizepräsidenten der Weltbank und gegenwärtigen Vice Chairman der Deutschen Bank Caio Koch-Weser, dem Leiter Public Affairs der Deutschen Bank, Dr. Andreas Tietmeyer, und dem Co-Head von Deutsche Bank Research, Dr. Bernhard Speyer.