URUGUAYISCHER KÜNSTLER IM SCHWARZWALD

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Der uruguayische Künstler Daniel Tomasini verbrachte zwei Wochen im Schwarzwald, um dessen berühmte Landschaften zu malen. Dabei folgte er seiner Überzeugung, dass die Natur eine besonders herausgehobene

Rolle in seiner Kunst spielen müsse, und außerdem hatte er den Wunsch, eine imaginäre Brücke zwischen Deutschland und Uruguay zu bauen.

Während eines Aufenthalts in Kanada begann Tomasini sich für den Schwarzwald zu interessieren und er beschloss, nach Deutschland zu reisen.

Die Botschaft bat die Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin um ihre Unterstützung, damit der Künstler seine Absicht verwirklichen konnte. Dem Antrag wurde stattgegeben und der Tourismusverband sowie die Gemeinde Bernau im Schwarzwald übernahmen die Kosten der Unterbringung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Atelier der Künstlerin Christel Steier.

Wieder zurück in Berlin stellte Herr Tomasini sein Werk auf einer Vernissage vor, die am 3. September in der Landesvertretung Baden-Württembergs stattfand. Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter der Fachpresse, mehrerer Stiftungen und der Organisation „Willkommen in Berlin" sowie Mitglieder des Diplomatischen Corps. Den Gästen wurden uruguayische Weine und „Empanadas" serviert; die musikalische Begleitung lag in Händen der uruguayischen Gitarristin Adriana Balboa.

Soweit wir erfahren konnten, wird es unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Uruguay sehr bald ein Gegenstück zu diesem Abend geben.

Die Botschaft dankt auch dem Fonds zur Förderung gemeinsamer kultureller Veranstaltungen mit dem Ausland, der unter der Leitung der Generaldirektion für kulturelle Angelegenheiten steht, für seine Unterstützung.